ArcGIS Online · AI in ArcGIS

​​ArcGIS Online – Neuerungen im Juni 2026 Release​ 

Abstrakte Darstellung einer digitalen Weltkarte: Eine Erdkugel mit Fokus auf Nordamerika ist von einem Netzwerk aus Linien und Knoten umgeben. Im Vordergrund sind verschiedene farbige Datenkacheln und Kartenausschnitte angeordnet, die Geodaten, Analysen und moderne GIS‑Technologien visualisieren.

​​​Ein neues Dashboard für Administratoren, neue und überabeitete Tools für das Datendesign und die Erstellung von Smartforms, sowie neue Widgets für ArcGIS Experience Builder und Rich-Text Möglichkeiten für ArcGIS Dashboards zeichnen dieses Release aus. Erfahren Sie in unserem Beitrag alles Wissenswerte rund um das Juni-Release von ArcGIS Online 2026.

Neuerungen im Map Viewer 

Mit dem Map Viewer können Sie Webkarten erstellen, erkunden, bearbeiten und freigeben. Der Map Viewer dient zur Durchführung gängiger GIS-Aufgaben, wie beispielsweise das Erkunden des Inhalts einer Webkarte, das Ändern der Hintergrundkarte, das Hinzufügen von Layer und Datendarstellungen, das Durchführen Datenänderung und -erfassung, sowie das Ausführen verschiedener Arten von Datenanalysen

Karte überprüfen 

Screenshot der ArcGIS-Oberfläche zur Überprüfung einer Karte: Links wird ein Panel „Karte überprüfen“ mit verschiedenen Prüfoptionen wie Cache-Steuerung, Sichtbarkeitsbereich und Attributindex angezeigt. Rechts zeigt ein Bereich „Zusammenfassung“ Informationen zur Karte, darunter Anzahl der Layer, Tabellen und Features sowie Details zu gehosteten Feature-Layern.
Karte überprüfen im Map Viewer 

Das neue Tool „Karte überprüfen“ analysiert Ihre Webkarte und gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Leistung und Ausfallsicherheit auf der Grundlage von Empfehlungen für den Betrieb stark genutzter Karten.

Benutzerdefinierte Print-Layouts 

Das Drucken aus benutzerdefinierten Layoutvorlagen, die als Elemente in ArcGIS Online veröffentlicht wurden, ist nun aus der Beta-Phase heraus und ist für alle Benutzertypen verfügbar. Diese Vorlagen können zum Drucken von Karten im Map Viewer oder den Webapps verwendet werden, um professionell gestaltete, mit Ihrem Branding versehene Kartenausdrucke und -exporte zu erstellen. Sie können Größe und DPI festlegen, Logos sowie komplexe Elemente wie Legenden, Einblendkarten und dynamischen Text hinzufügen, ohne dass ein Druckserver erforderlich ist. Sie erzeugen diese Layoutvorlagen in ArcGIS Pro und geben Sie für ihre ganze Organisation oder einzelne Gruppe frei. 

Neue Möglichkeiten für Formulare 

Für Feature-Layer können Formulare definiert werden, die Editoren bei der Aktualisierung oder Neuerfassung von Werten für Felder in Feature-Layern verwenden können. Bei der Konfiguration von Formularen im Karten-Viewer können Sie nun Formularelemente, Auswahlelemente auch für Mehrfachauswahl Feldgruppen hinzufügen. Auch Anhänge sind jetzt ein eigenes Formularelement und erlauben weitaus größere Flexibilität bei der Formulargestaltung und Konfiguration von Anhängen. 

Layer Styling 

Beim Styling von Layern können Sie nun die Zeichenreihenfolge der einzelnen Symbol-Ebenen für Vektorpunkt-, Linien- und Polygonsymbole festlegen. Sie können einzelne Symbol-Ebenen sperren und entsperren, um zu bestimmen, wie Änderungen an der Symbolfarbe und der Farbabstufung auf oberster Ebene auf Symbole und Skizzenelemente angewendet werden. 

Skizzenlayer 

Der Arbeitsablauf beim Zeichnen von Skizzenelementen wurde aktualisiert, um die Unterstützung für Kurven zu erweitern und die Flexibilität beim Zeichnen zu verbessern. Sie können nun beim Zeichnen einer Linie oder eines Polygons zwischen geraden Linien, Bézier-Kurven, Tangentenkurven, Bogenabschnitten und Endpunkt-Bogenabschnitten wechseln ohne das Zeichnen zu unterbrechen. 

Parquet Feature Layer (Beta) 

Map Viewer unterstützt nun Parquet-Feature-Layer (Beta), einen neuen read-only Layer-Typ, der die Effizienz und Skalierbarkeit von Apache Parquet nutzt. Parquet ist ein quelloffenes, spaltenorientiertes Dateiformat, das für die effiziente Speicherung und den Abruf von Daten entwickelt wurde.  

Esri hat Parquet durch die Entwicklung räumlich optimierter Parquet-Feature-Layer erweitert, um schnelle räumliche Abfragen und eine leistungsstarke Visualisierung großer Datensätze zu unterstützen. Parquet-Feature-Layer können mit ArcGIS Data Pipelines erstellt werden. 

Diagramme für Bilddaten-Layer 

Sie können Bilddaten direkt im Map Viewer analysieren, indem Sie interaktive Diagramme konfigurieren, um Muster aufzudecken und Veränderungen zu untersuchen. Sie können Balkendiagramme, Histogramme und Streudiagramme aus gekachelten Bilddaten, dynamischen Bilddaten und Web Coverage Service (WCS)-Layer erstellen.

Balkendiagramm mit dem Titel „Gesundheitszustand der Vegetation im Stadtgebiet Dresden“, das die Verteilung von NDVI-Wertebereichen zeigt. Die Balken sind farblich abgestuft von rot (keine Vegetation) über orange und gelb bis grün (dichte und gesunde Vegetation) und stellen die Anzahl der Pixel je Kategorie dar.
Balkendiagramm für ein NDVI Bilddaten Layer 

Analyse im Map Viewer 

Mit den Werkzeugen zur räumlichen Analyse des Map Viewers können Sie Muster quantifizieren und Zusammenhänge in Ihren Daten erkennen. Die Werkzeuge zur Analyse von Objekten und Rastern sowie die Rasterfunktionen stehen Mitgliedern mit dem passenden Benutzertyp und Rollen zur Verfügung.

Neue Tools (Auswahl) 

80/20 Analyse 

Das neue 80/20 Analyse Werkzeug im Map Viewer nutzt die Pareto-Analyse, um Ihnen zu helfen, schnell zu erkennen, wo sich Vorfälle am stärksten konzentrieren. Das Werkzeug deckt so die kleine Untergruppe von Standorten auf, auf die der Großteil der Aktivitäten entfällt. Dies geschieht anhand der 80-20-Regel, die besagt, dass ein überproportionaler Anteil der Vorfälle (80 Prozent) an einer kleinen Untergruppe von Standorten (20 Prozent) auftritt. 

Ziel mit Hilfe von Spektren erkennen 

Mit diesem Werkzeug können Sie bestimmte Materialien oder Merkmale in Bilddaten identifizieren, indem Sie deren einzigartige Spektralsignaturen abgleichen. Das Werkzeug analysiert ein Multiband-Raster und berechnet für jedes Pixel einen Ähnlichkeitswert, der angibt, wie gut dessen Spektrum mit einem definierten Zielspektrum aus einer Spektralbibliothek oder einer merkmalsbasierten Eingabe übereinstimmt. 

Modelbuilder 

Balkendiagramm zum Gesundheitszustand der Vegetation im Stadtgebiet Dresden. Die Balken zeigen verschiedene NDVI-Wertebereiche von rot (keine Vegetation) bis grün (sehr dichte und gesunde Vegetation) mit unterschiedlicher Flächenverteilung.
ModelBuilder im Map Viewer 

ModelBuilder ist eine visuelle Methode zum Erstellen und Automatisieren Ihrer Analyse-Workflows im Map Viewer. Mit ModelBuilder können Sie mehrstufige Workflows erstellen, die von Routineaufgaben wie der Verwaltung von Geodaten bis hin zu komplexen Analyse-Workflows reichen.  

Die Verbesserungen an ModelBuilder in diesem Update konzentrieren sich darauf, die Umwandlung Ihrer Modelle in wiederverwendbare Web-Tools schneller und einfacher zu gestalten. Eine der größten Verbesserungen ist die Möglichkeit, Modelle zu veröffentlichen, ohne sie zuvor ausführen zu müssen. 

Sie können jetzt vorhandene Web-Tools überschreiben und Modelle im Nur-Lese-Modus veröffentlichen. Dies bietet Ihnen mehr Flexibilität beim Iterieren, Aktualisieren und Verwalten Ihrer Arbeitsabläufe. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Modellelemente auszuschneiden, zu kopieren und einzufügen, sodass Sie Elemente problemlos wiederverwenden können. Schließlich werden Felder nun als Variablen unterstützt, wodurch Sie dynamischere und konfigurierbarere Modelle und Web-Tools erstellen können. 

Die komplette Übersicht der Neuerungen in den Analysefähigkeiten des Map Viewer finden Sie im Blog "What's New in Map Viewer (June 2026)" (englisch).

Neuerungen im Scene Viewer 

Leuchteffekte 

Für 3D-Symbole stehen Leuchteffekte zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Visualisierungen aufwerten können, indem Sie Ihre Daten hervorheben oder realistischere Nachtszenen erstellen. Der Leuchteffekt bleibt über alle Maßstäbe hinweg erhalten, sodass Muster, die Sie hervorheben möchten, auf einen Blick leichter zu erkennen und zu interpretieren sind – von lokalen bis hin zu globalen Szenen. 

Geteilter Screenshot aus einer 3D‑GIS-Anwendung: Links eine graue 3D‑Stadtansicht mit beleuchtetem Gebäude bei Nacht, rechts eine globale Visualisierung mit leuchtenden Datenpunkten auf der Erdkugel. Ein Einstellungsfenster zeigt Optionen für Tageszeit, Datum sowie Licht- und Schatteneffekte.
Leuchteffekt in lokaler und globar Szene

Analysen auch mit Gaussian-Splat Layern 

Sie können Gaussian-Splat-Layer mit erweiterten Analysewerkzeugen wie Höhenprofilen und Sichtlinien erkunden. Gauß-Splat-Ebenen ermöglichen hochauflösende, fotorealistische 3D-Visualisierungen in ArcGIS-Web-Workflows. Mit der Sichtlinienfunktion können Sie die Sichtverhältnisse auf einem Gelände oder entlang eines Korridors bewerten und mithilfe der Profilanalyse Profilansichten extrahieren, um Höhenverläufe und Veränderungen über die Entfernung hinweg besser zu verstehen. 

3D‑Kartenansicht eines Geländemodells mit einem Flusslauf in einer felsigen Landschaft. Eine eingezeichnete Route mit farbigen Linien verläuft entlang des Geländes. Rechts ist ein Analysepanel mit Höhenprofil und Layer-Optionen sichtbar, während oben eine Benutzeroberfläche mit Bearbeitungswerkzeugen angezeigt wird.
Profilanalyse auf einem Gaussian-Splat Layer

Das neue interaktive Tool „Volumen messen“ (Beta) integriert die Berechnung von Abtrags- und Auftgragsvolumen direkt in den Scene Viewer und bietet damit clientseitige Analysen, mit denen Sie räumliche Zusammenhänge untersuchen, den Standortkontext verstehen und fundierte Aussagen treffen können. 

Screenshot einer 3D‑GIS-Anwendung zur Volumenberechnung: Eine farbig hervorgehobene Fläche zeigt Abtrags- und Auftragsbereiche in einem Geländemodell. Ein eingeblendetes Dialogfenster enthält Messwerte wie Abtragsvolumen (35.148,96 m³), Auftragsvolumen (1.029,70 m³), Nettovolumen, Fläche und Umfang.
Violumenberechnung im Scene Viewer

Datenmanagement 

Mehr Einblick in Abhängigkeiten 

Für zusätzliche Elementtypen werden Informationen darüber bereitgestellt, wo ein Element verwendet wird, und welche anderen Elemente von einem Element verwendet werden. Beispielsweise werden auf der Registerkarte Übersicht einer Instant App-Elementseite die in der Instant App verwendete Webkarte und die Layer dieser Webkarte angezeigt. Elementbesitzer und Organisationsadministratoren haben Zugriff auf eine Liste auf der Registerkarte Verwendung, aus der hervorgeht, wo ein Element verwendet wird.

Screenshot einer ArcGIS-Oberfläche mit einer Liste verwendeter Inhalte („Items used“). Angezeigt werden mehrere Elemente wie Webkarten, Feature-Layer und Imagery-Layer, darunter „Florida Spring Locations“, „Florida Springs Monitoring Stations“ und „USA Wetlands“, teilweise mit Kennzeichnungen wie „Living Atlas“ und „Subscriber“.
Abhängigkeiten von Elementen

Parquet Feature Layer 

Parquet-Feature-Layer (Beta) sind ein neuer, read-only Layer-Typ, der die Effizienz und Skalierbarkeit von Apache Parquet nutzt – einem quelloffenen, spaltenorientierten Dateiformat, das für die effiziente Speicherung und den Abruf von Daten entwickelt wurde. Parquet-Feature-Layer können mithilfe von ArcGIS Data Pipelines erstellt werden. 

Management für Felder 

Um die Datengenauigkeit zu verbessern, können Sie festlegen, welche Werte für verschiedene Felder in einem Layer oder in einer Tabelle voneinander abhängig sind und gruppiert werden. Wenn Sie diese Gruppenwerte definieren, können Sie die Werte festlegen, die Editoren in bestimmte Felder eingeben dürfen. 

Weitere Updates:

  • Feldwerttypen unterstützen darüber hinaus jetzt das Festlegen eines Feldes zum Speichern von URL-Werten.
  • Über eine neue Option im Bereich "Feldwerte" können Sie ein Trennzeichen festlegen, wenn Sie Wertelisten in Zeichenfolgenfeldern speichern. 

Anzeige Koordinatensystem 

Die Elementseite für einige Elementtypen zeigt das Koordinatensystem an, das mit dem Element gespeichert wurde. Mit diesen Release ist die direkte Anzeige für Webkarten, Feature-Layer, Kachel-Layer, Kartenbild-Layer und ArcGIS Server Image-Services möglich. Bei anderen Diensten kann das benutzte Koordinatensystem in der Definition des Dienstes abgefragt werden.

Assistenten 

Allgemein verfügbare AI Assistenten 

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der ArcGIS Survey123-Assistent, der ArcGIS Business Analyst-Assistent und der Übersetzungsassistent nun im Status General Availability sind und ohne zusätzliche Kosten in den Benutzertypen enthalten sind.

Auf den ArcGIS Trust-Seiten können Sie für jeden Assistenten weitere Informationen zur Technik, Einsatzbereich oder Datenschutz abrufen.

Auf KI-Assistenten, die sich weiterhin in der Beta-Phase befinden, kann wie bisher zugegriffen werden.

ArcGIS Survey123 Assistent 

Der Assistent hilft Ihnen dabei, Ideen in strukturierte, einsatzbereite Umfragen umzusetzen, ohne ganz von vorne anfangen zu müssen. Anstatt Formulare Frage für Frage manuell zu erstellen, können Sie Ihre Vorstellungen beschreiben und den Assistenten einen Entwurf erstellen lassen, den Sie anschließend finalisieren können. 

ArcGIS Business Analyst Assistent 

Der ArcGIS Business Analyst-Assistent hilft Ihnen dabei, schneller von einer Fragestellung zu einer umsetzbaren Analyse zu gelangen. Anstatt selbst herauszufinden, welche Tools verwendet werden können, empfiehlt Ihnen der Assistent Arbeitsabläufe, die auf Ihrer Fragestellung basieren.

Übersetzungs Assistent  

Der Übersetzungs Assistent in ArcGIS Survey123, ArcGIS Instant Apps und in ArcGIS Experience Builder (neu!) hilft Ihnen dabei, Ihre Anwendungen schnell für mehr Menschen zugänglich zu machen, indem er Übersetzungen in mehrere Sprachen erstellt. Anstatt Inhalte zu duplizieren oder jede Frage, jede Beschriftung oder jedes Element der Benutzeroberfläche manuell zu übersetzen, können Sie mit dem Assistenten innerhalb von Sekunden Übersetzungsentwürfe erstellen, die Sie direkt übernehmen oder noch bearbeiten können.

Ergänzungen in bestehenden Assistenten 

Item Details Assistant für Metadaten 

Gute Beschreibungen für Ihre Daten und Dienste sind nicht für Ihre KollegInnen wichtig, sondern auch für die unterschiedlichsten Assistenten. Der Item Details Assistent erzeugt direkt auf der Elementseite einen Vorschlag für die Metadaten, den sie direkt übernehmen oder noch bearbeiten können. 

Dank der neuen Unterstützung für weitere Elementtypen, darunter Bild-Layer, Kartenbild- und Kachel-Layer sowie Web-Tools, können Sie Metadaten schneller erstellen. Dies trägt dazu bei, dass Ihre Daten von anderen besser verstanden und genutzt werden können, und unterstützt Anwendungen wie die ArcGIS Instant Apps-Vorlage „Data Explorer“ und den ArcGIS Hub-Assistenten, die auf aussagekräftige Metadaten angewiesen sind, um präzise Ergebnisse zu liefern.  

Notebook Assistent für Python Code 

Der Dokumentationsassistent (Beta) bietet jetzt schnellere Antworten, eine höhere Genauigkeit und ein natürlicheres Gesprächserlebnis, sodass Sie Antworten finden können, ohne zwischen Seiten wechseln zu müssen oder den Kontext aus den Augen zu verlieren. 

Aktualisierungen wie der Dunkelmodus und die verbesserte Unterstützung mehrerer Sprachen erleichtern den Zugriff auf und das Verständnis der Dokumentation für alle Produkte, sodass Sie Fragen schneller klären und zügiger vorankommen können.

Arcade Assistant für Arcade Code 

Der ArcGIS Arcade-Assistent (Beta) unterstützt Sie dabei, Arcade-Ausdrücke direkt in Ihrem Arbeitsablauf zu erstellen, Fehler zu beheben oder zu optimieren. Sie können neue Ausdrücke generieren, Fehler im bestehenden Code beheben und Berechnungen schnell an verschiedene Einsatzgebiete anpassen.

Der Assistent ist in Map Viewer, Field Maps Designer, ArcGIS Experience Builder, Scene Viewer, ArcGIS Data Pipelines und dem ArcGIS Maps SDK für JavaScript verfügbar und ermöglicht eine einheitliche Erstellung von Ausdrücken, unabhängig davon, wo Sie arbeiten. Eine weitere Erweiterung auf ArcGIS Pro und Dashboards ist geplant. 

Apps und AppBuilder 

ArcGIS Instant Apps 

Auch die ArcGIS Instant Apps werden mit dem Juni‑Update an mehreren Stellen erweitert. So wurde die Vorlage „In der Nähe“ überarbeitet und hat eine neue verbesserte Oberfläche und zusätzliche Konfigurationsoptionen erhalten. Mit dem „Daten-Explorer“ steht zudem eine neue Beta‑Vorlage zur Verfügung, die mithilfe von KI eine Datenexploration via Chat ermöglicht.  

Außerdem erhält die Atlas‑App eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit verbessertem Karten- und Layer‑Handling sowie zusätzlichen Optionen für benutzerdefinierte Einheiten beim Messen. In der Vorlage „Manager“ werden Bearbeitungsworkflows durch Funktionen wie Copy‑&‑Paste zwischen Layern und die Erstellung mehrerer Features gleichzeitig deutlich beschleunigt. Die Vorlage „Vergleichen“ unterstützt nun eine größere Anzahl an Karten im Vergleichsmodus. Die Vorlage „Galerie“ löst die Vorlage „Kategorien-Galerie“ ab. 

Weitere Informationen lesen im Blog "What's New in Instant Apps (June 2026)" (englisch).  

ArcGIS Experience Builder 

Der ArcGIS Experience Builder wird gezielt um 3 neue Widgets ergänzt:

Neu ist außerdem die Unterstützung für Mehrsprachigkeit, bei der Inhalte entweder manuell oder KI‑gestützt übersetzt werden können. 

Auch bestehende Widgets wurden erweitert: 

  • Diagramm: neuer Diagrammtyp „Kombinationsdiagramm“ (mehrere Linien und/oder Säulen) 
  • Tabelle: Bearbeitungsoption „Mehrere“ zum gleichzeitigen Speichern mehrerer Änderungen an mehreren Features 
  • Drucken: Premium Druck über benutzerdefinierte Layouts 
  • Und viele weitere Neuerungen. 

ArcGIS Dashboards 

ArcGIS Dashboards erhält mit diesem Update eine Reihe von Verbesserungen, die sowohl die Performance als auch die Benutzerinteraktion betreffen: 

Im Zentrum steht eine deutlich gesteigerte Performance. Gleichzeitig werden neue Möglichkeiten zur Steuerung der Interaktion eingeführt, etwa durch den sogenannten Fokus‑Modus, mit dem gezielt festgelegt werden kann, welche Inhalte vergrößert dargestellt werden können. Auch die Visualisierung wird weiter optimiert: Indikatoren lassen sich konsistenter darstellen und Rich‑Text‑Elemente können nun datengetrieben konfiguriert werden.  

Screenshot der Bearbeitungsoberfläche in ArcGIS StoryMaps: Links ist ein Einstellungsbereich für Rich-Text-Inhalte mit Platzhaltern für Felddaten sichtbar. Rechts wird eine Vorschaukarte mit Informationen zum Ort „Butrint“ angezeigt, einschließlich Kategorie („Cultural“), Beschreibungstext und Hinweis auf UNESCO.
Das Element "RichText" unterstützt nun die Anzeige von Statistiken und Werten aus Features

Darüber hinaus sorgen überarbeitete Selektoren und eine einheitliche Navigation für mehrere Datensätze für eine insgesamt verbesserte Benutzererfahrung. 

Weitere Informationen lesen Sie im Blog "Discover What's New In ArcGIS Dashboards (June 2026)" (englisch).

ArcGIS Web Editor 

Der ArcGIS Web Editor werden Editierwerkzeuge ausgebaut: Das neue Werkzeug „Tangentenkurvensegment“ sowie verbesserte Optionen beim Snapping (Z-Wert auswählen) erhöhen die Genauigkeit und Kontrolle bei der Bearbeitung von Geometrien. 

Screenshot einer GIS-Bearbeitungsoberfläche mit geöffnetem Dropdown-Menü zur Auswahl von Kurvensegmenten. Angezeigt werden Optionen wie „Bogensegment“, „Endpunkt-Bogensegment“, „Tangenten­kurvensegment“ sowie „Bézierkurvensegment“, während im Hintergrund eine Kartenansicht mit Straßenbeschriftung sichtbar ist.
Mit dem Werkzeug "Tangentenkurvensegment" unterstützt der Web Editor nun insgesammt vier Werkzeuge zum Erfassen zum Kurven.

Weitere Informationen lesen Sie im Blog "Discover What's New In ArcGIS Web Editor (June 2026)" (englisch).

Administration 

Verbessertes Status Dashboard 

Das neu gestaltete Dashboard zum Organisationsstatus bietet Administratoren detaillierte Einblicke in die Kreditnutzung innerhalb der Organisation.  

Interaktive Diagramme und Tabellen liefern Informationen über die für Speicherplatz, Transaktionen und Sitzungen für Notebooks oder Data Pipelines verwendeten Credits. Voreingestellte oder benutzerdefinierte Datumsbereiche, Seitenfilter für Elemente oder Accounts und Drill-Through-Funktionen ermöglichen es Administratoren, auf spezifische Informationen zur Kreditnutzung zuzugreifen – beispielsweise auf die Anzahl der Credits, die in den letzten 7 Tagen für die automatische Ausführung von ArcGIS Notebooks verbraucht wurden. 

Balkendiagramm zum „Credit-Verbrauch nach Typ“ in einer ArcGIS-Organisation. Ein horizontaler Balken zeigt die Verteilung der Speicher-Credits, wobei der größte Anteil auf Feature-Daten (703,61) entfällt, gefolgt von Imagery (131,96) sowie kleineren Anteilen für File, Tile, Vector Tile und Scene. Gesamtverbrauch: 838,17 Credits im angegebenen Zeitraum.

Anmeldetypen für Mitglieder aktualisieren 

Administratoren können die Anmeldetypen für Mitglieder aktualisieren, beispielsweise ArcGIS-Anmeldungen in SAML-Anmeldungen umwandeln, ohne dabei Benutzerkonten neu anlegen zu müssen. Dieser optimierte Arbeitsablauf vereinfacht die Identitätsverwaltung und reduziert den Verwaltungsaufwand.

Weitere Neuerungen 

ArcGIS Data Pipelines 

ArcGIS Data Pipelines ist eine visuelle No-Code-Lösung für das Data Engineering und Daten Transformation, mit der sich Daten für Kartierungs- und Analyse-Workflows einfach aufbereiten und integrieren lassen.  

Mithilfe einer Drag-and-Drop-Anwendung können Sie Verbindungen zu einer Vielzahl von Datenquellen herstellen, gängige Tools zur Datenaufbereitung anwenden und die Ergebnisse als gehostete Ebenen oder Dateien in Ihren Inhalten veröffentlichen.  Datenpipelines können interaktiv ausgeführt oder für die automatische Ausführung geplant werden.

Screenshot eines ArcGIS-Workflows mit mehreren Verarbeitungsschritten: Eine GeoJSON-Datei und ein Feature-Layer werden über „Join one to many“ verbunden, anschließend wird ein Datumsfeld erstellt und die Daten in einen Feature-Layer eingefügt bzw. aktualisiert. Darunter ist eine Attributtabelle mit Länderinformationen (z. B. Afghanistan, Albanien, Algerien) und zugehörigen Feldern wie ISO-Code und Flächenwerten dargestellt.
Data Pipeline mit Vorschau auf Input Daten

Neue Eingaben 

Sie können die mit ArcGIS Data Pipelines erstellten Parquet-Feature-Layer (Beta) als Eingabedatenquelle verwenden.

Neue und ergänzte Werkzeuge 

  • Puffer erstellen: Ein neues Werkzeug zur Analyse räumlicher Daten, mit dem Bereiche um Eingabegeometrien herum erstellt werden können. 
  • Suchen und Ersetzen: Ein Werkzeug zum Ändern und Standardisieren von Feldinformationen. Sie können bestimmte Zeichenfolgen sowie Null- oder leere Zeichenfolgen durch neue Werte ersetzen. 
  • Feld berechnen: Sie können nun den ArcGIS Arcade-Assistenten (Beta) und die Debugging-Funktionen nutzen, während Sie im Werkzeug „Feld berechnen“ Arcade-Ausdrücke erstellen.  
  • Felder aktualisieren: Sie können nun auswählen, welches Zeichenfolgenformat bei der Konvertierung von Geometrie-, Datums- oder reinen Datumsfeldern in Zeichenfolgen verwendet werden soll. Sie können beispielsweise festlegen, dass ein Geometriefeld in das WKT-Zeichenfolgenformat konvertiert wird. 
  • Nach Attribut filtern: Der Abfrage-Generator unterstützt nun zusätzlich zum geführten Abfrage-Generator auch die direkte SQL-Eingabe. 

Neue Ausgabemöglichkeiten

  • Parquet-Feature-Layer (Beta) – Eine neue Ausgabeoption zum Speichern von Ergebnissen in einem Parquet-Feature-Layer (Beta) in Ihren Inhalten. Diese Ausgabe ist für die nachgelagerte Visualisierung statischer Daten vorgesehen. Sie können neue Parquet-Feature-Layer (Beta) erstellen oder vorhandene Layer, deren Eigentümer Sie sind, überschreiben.  
  • Datei – Eine neue Ausgabeoption zum Speichern der Ergebnisse in Ihrem Inhalt als CSV-, GeoJSON- oder Apache-Parquet-Datei. Sie können neue Dateien erstellen oder vorhandene Dateien überschreiben, deren Eigentümer Sie sind. 
  • Feature-Layer – Die Ausgabe von Feature-Layern wurde dahingehend verbessert, dass sie automatisch abgebrochen wird, wenn die zugrunde liegenden Append-Auftrage des Feature-Dienstes nicht mehr reagieren.  

Weiterführende Informationen 

Sie möchten mehr Details zu einzelnen Neuerungen rund um das Juni-Release von ArcGIS Online erhalten? Dann nutzen Sie gerne auch die englischsprachigen Blogbeiträge zu: