Dieses Release von ArcGIS Online (im Store erhältlich) bringt viele Neuerungen und Verbesserungen im Detail wie z.B. SQL-Unterstützung für das Berechnen von Feldern, aber auch völlig neue Features wie dem ModelBuilder (Beta) oder den Express Modus für den ArcGIS Experience Builder.
Im Map Viewer wurden viele Details verbessert, hier nur ein Auszug davon:
Im Map Viewer können einzelne Werkzeuge für die Analyse von Raster oder Vektordaten genutzt werden, um aus den Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen und neue Datensätze zu erstellen.
Mit diesem Release steht ModelBuilder (Beta) zur Verfügung mit dem aus den einzelnen Werkzeugen ein neues Model erstellt und genutzt wird. Die Erstellung ist interaktiv und es ist keine Programmierung notwendig.
In diesem Release ist die Funktionalität noch im Beta Stadium und beinhaltet noch nicht alle Tools (momentan 21 von 29) und alle Fähigkeiten.
Mit den Data Pipelines können Sie eine Verbindung zu Daten herstellen und diese dort lesen, wo sie gespeichert sind, die Daten verarbeiten und in einen ArcGIS Feature Layer schreiben.
In diesem Release sind zwei wichtige Tools zur Datenaufbereitung hinzugekommen:
Ergebnisse können jetzt bei einem automatisierten Durchlauf einer Pipeline mit einem komplett neuen Datenmodell überschrieben werden.
Die in ArcGIS Online integrierte Notebook Umgebung zum Schreiben, Dokumentieren und Ausführen von Python Skripten bekommt die neuesten Versionen der ArcGIS API for Python, arcPy und der Python Bibliotheken von Drittanbietern.
ArcGIS Online Notebooks können seit dem letzten Release auch als Webtool veröffentlicht werden. Die für ein Webtool notwendigen Input Parameter können mit diesem Release auch als Optional und als Auswahlliste bereitgestellt werden.
Mit dem November Release wird im Experience Builder vor allem die User Experience bei der Erstellung von Apps verbessert.
Der neue Express-Modus vereinfacht den Prozess der Erstellung von kartenzentrischen Apps. Dieser Modus wurde vor allem von ArcGIS Web AppBuilder-Usern stark nachgefragt, die ihre Apps - im Hinblick auf den bevorstehenden Ruhestand von Web AppBuilder - auf ArcGIS Experience Builder migrieren wollen.
Im Express-Modus stehen 9 Vorlagen zur Verfügung auf deren Grundlage man eine Experience erstellen kann.
Es steht dann eine vereinfachte Oberfläche für die Konfiguration zur Verfügung:
Das Layout kann im Express Modus nicht angepasst werden. Weitere funktionale Widgets können über in den Vorlagen enthaltene Widget-Controller oder Platzhalter ergänzt werden.
Eine weitere Neuerung ist das neue Layout-Widget „Accordion“, mit dem man andere Widgets vertikal gruppieren und jedes einzelne Widget auf- oder zuklappen kann.
Im Widget „Filter“ werden nun benutzerdefinierte Filter unterstützt, welche die End-User zur Laufzeit definieren können.
Außerdem unterstützt Experience Builder nun auch Subtype-Group-Layer als Datenquelle. Dies ist unter anderem für Versorgungsnetze sehr wichtig, da dort sehr häufig zahlreiche Subtypen vorhanden sind.
Mit dem neuen Kartenwerkzeug Messen kann man sowohl in 2D- als auch 3D-Karten Entfernungen und Flächen messen.
In den Instant Apps sind die drei Vorlagen Vergleichen, Beobachter und Streamflow Viewer nun nicht mehr Beta.
Außerdem wurden viele der bestehenden Vorlagen verbessert. Die allermeisten Vorlagen enthalten nun einen Sprachumschalter und können für mehrere Sprachen konfiguriert werden.
Dies ist nur ein Auszug der wichtigsten Neuerungen, einen kompletten Überblick bekommen Sie in diesem englischen Blog-Beitrag: What's New in ArcGIS Online (November 2024)